Die klassische Abhalteposition, Blogpostreihe Windelfrei Positionen Teil 3

Abhalten im sitzen draussen 1

Hallo ihr Lieben,

wir sind mitten in der Blogpostreihe „Windelfrei Positionen“ und die letzten zwei Wochen haben wir uns mit Abhaltepositionen für Neugeborene, ohne Kopf- und Rumpfkontrolle, beschäftigt.

Heute, im dritten Teil der Reihe, geht es um die klassische Abhalteposition, wie man sie auch oft auf Fotos sieht.

Diese Position ist am besten geeignet, wenn dein Baby schon Kopf- und Rumpfkontrolle hat, da das Ganze sonst recht wackelig werden könnte. Das würde wahrscheinlich sowohl dich, als auch dein Baby unsicher machen, so dass sich dein Kind beim Abhalten nicht gut entspannen könnte, was das Ausscheiden schwierig bis unmöglich macht.

Bei der klassischen Abhalteposition lehnt dein Baby mit seinem Rücken an deinem Bauch. Du hältst es an den Oberschenkeln, so dass die Beinchen angewinkelt sind. Wenn du das mit einer Hand/dem Unterarm schaffen solltest, kannst du zusätzlich noch die Füßchen stützen, so dass dein Baby dagegen drücken kann.

Achte bitte unbedingt darauf, dass du dein Baby an den Oberschenkeln hältst und nicht, wie man das vom Abhalten großer Kinder draußen kennt, in die Kniekehlen fasst. Denn dann kann es schnell unangenehm für dein Baby werden und es könnten Blutgefäße abgedrückt werden. Das macht sich dadurch bemerkbar, dass die Füßchen anfangen blau/grau zu werden.

Falls dir das mal passiert, keine Panik, die Füße sterben nicht binnen Sekunden ab. Wechsle einfach die Position deiner Hände, so dass die Füße wieder richtig durchblutet werden und achte beim nächsten Mal etwas besser darauf.

Je nachdem, wie stabil dein Baby schon im Rücken ist, kannst du dich für mehr Stabilität etwas zurücklehnen, und / oder mit deinen Oberarmen seitlich ein wenig stützen.

Achte aber darauf, dass die Position auch für dich bequem bleibt.

Abhalten auf Abhaltetoepfchen im sitzen 1
Abhalten auf Abhaltetoepfchen im Sitzen

Du kannst dich in dieser Abhalteposition an den Wickeltisch, mit Töpfchen drauf, oder an das Waschbecken stellen, oder dich bequem im Schneidersitz hinsetzen und ein Töpfchen zwischen deine Beine stellen. Du kannst auch ganz normal sitzen, deine Unterarme auf deinen Oberschenkeln abstützen und einen Eimer oder Töpfchen, etc. auf den Boden stellen. Dabei ist nur das Zielen etwas schwieriger. Aber durch das Abstützen hast du nicht das ganze Gewicht deines Babys auf den Armen, bzw. dem Rücken, was es, mit zunehmendem Gewicht des Babys, auf Dauer bequemer macht.

Durch die angehockten Beinchen fällt es deinem Baby leichter auszuscheiden und durch das Anlehnen mit dem Rücken an deinen Bauch hat es viel Körperkontakt, was ihm Sicherheit gibt.

Diese Position ist nicht ganz so leicht in Worte zu fassen und lässt sich in Videos leichter erklären. Ich hoffe es war dennoch verständlich. Wenn du dennoch Fragen hast zeige ich es dir gerne noch einmal in einem (online) Einzelcoaching, oder in meinem Windelfrei Seminar. Außerhalb der Seminarzeiten kannst du die Seminaraufzeichnung vom letzten Mal kaufen, so dass du gar nicht erst auf einen neuen Termin warten musst. Das Schöne an der Seminaraufzeichnung ist, dass dir die Aufzeichnung dauerhaft zur Verfügung steht, so dass du jederzeit, wenn sich zum Beispiel eure Situation verändert hat, noch einmal in die Videos schauen kannst und dir die Inhalte wieder in Erinnerung rufen kannst.

Auch eine kostenlose Nachbetreuung, falls du noch Fragen hast, ist im Preis mit inbegriffen.

Hast du noch Fragen zu dieser Abhalteposition? Hast du es schon ausprobiert so abzuhalten? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Schreib es gerne in die Kommentare.

Titelbild Freebie Windelfrei Abhaltepositionen

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Abhalten in Wiegehaltung, Windelfrei Abhaltepositionen Part 2

Baby wird über dem Waschbecken abgehalten

Hallo ihr Lieben,

wir befinden uns mitten in der Blogpost-Reihe „Abhaltepositionen“ und heute gibt es den zweiten Teil.

Diese Abhalteposition nennt sich Abhalten in Wiegehaltung.

Wie der Name schon sagt, nimmst du dein Baby dabei so auf den Arm, als würdest du es umher wiegen, also so, wie du es wahrscheinlich sowieso schon häufig trägst.

Du machst dein Baby untenrum frei, legst es auf deinen Unterarm, das Köpfchen ruht in der Armbeuge.

Mit der Hand des Armes auf dem das Baby liegt greifst du unter die Oberschenkel deines Babys, so dass die Beinchen angewinkelt werden (sofern du denn rankommst, bei größeren Babys musst du wahrscheinlich die andere Hand benutzen. 😉 ). Mit der freien Hand stützt du die Füßchen, so dass dein Baby sich bei Bedarf dagegen drücken kann.

So gestützt hältst du dein Baby mit dem Popo über die Toilette, das Waschbecken, oder ein anderes beliebiges Abhaltegefäß.

Diese Haltung ist ideal für Neugeborene, da Kopf und Rücken dabei gut gestützt sind. Das Baby fühlt sich wohl und geborgen, da es eine ihm bekannte Haltung ist und es viel Körperkontakt, sowie eine Begrenzung oben und unten hat.

Durch die angewinkelten Beine und die gestützten Füßchen fällt es deinem Baby leichter auszuscheiden, als wenn es flach auf dem Boden liegen würde.

Abhalten im Liegen beim Stillen
Abhalten im Liegen beim Stillen

Du kannst diese Haltung auch gut verwenden, wenn du während des Stillen abhalten möchtest. Da das Stillen die Verdauung anregt verrichten viele, besonderes jüngere Babys, ihr Geschäft beim Stillen.

Das Abhalten während des Stillens würde ich dir allerdings nur empfehlen, wenn das Stillen bei euch soweit reibungslos funktioniert. Solltet ihr Schwierigkeiten beim korrekten Anlegen, korrekten Saugen, etc. haben, solltest du zunächst darauf achten, dass dein Baby auch wirklich korrekt angelegt ist. Wenn dein Baby das Abhalten dennoch einfordert, bzw. klar signalisiert, dass es mal muss, kannst du bei Bedarf das Stillen auch kurz zum Abhalten unterbrechen und dein Baby anschließend entspannt weiter stillen.

Hast du noch Fragen zu dieser Abhalteposition? Hast du es schon ausprobiert so abzuhalten? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Schreib es gerne in die Kommentare.

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In diesem Seminar erzähle ich dir alles, was du zum Thema Windelfrei, für den Start, wissen musst.

Titelbild Freebie Windelfrei Abhaltepositionen
Kostenloser Download: Windelfrei Abhaltepositionen

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Windelfrei-Positionen – Abhalten im Liegen

Baby wird liegend auf dem Wickeltisch abgehalten

Hallo ihr Lieben,

ich habe mir überlegt eine Blogreihe zu starten, in der ich euch die einzelnen Abhaltepositionen vorstelle.

Wir starten mit der ersten Position: dem Abhalten im Liegen.

Diese Position kommt dir vielleicht gar nicht wie eine Abhalteposition vor, sondern eher wie eine Selbstverständlichkeit. Da viele Babys direkt beim Wickeln, insbesondere, wenn der Popo sauber gemacht wird und die Beine gehoben werden, ausscheiden. Deshalb werden so viele Eltern auch beim Wickeln vollgemacht, da die Babys „die Chance nutzen“, wenn die Windel ab ist und ihnen durch die Position das Ausscheiden erleichtert wird.

Das Abhalten im Liegen ist ideal für Neugeborene.

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Abhalten im Liegen, auf dem Wickeltisch

Du legst dein Baby ganz normal auf den Wickeltisch, oder eine andere ebene Fläche, machst es untenrum frei, winkelst seine Beine an und stützt die Füßchen ein wenig ab.

In dieser Position kann dein Baby gut ausscheiden und gut liegen. Der Rücken und der Kopf sind gut gestützt und du hast komplett die Hände frei.

Du kannst das Geschäft deines Babys entweder mit einem Töpfchen abfangen, oder dein Baby auf eine gefaltete Mullwindel oder ein Handtuch, etc. legen und dieses zwischen den Beinchen hoch ziehen und auf den Bauch legen.

Gerade bei kleinen Jungen hat sich, zum Beispiel für nachts, auch ein Marmeladenglas für das kleine Geschäft bewährt.

Hast du noch Fragen zu dieser Abhalteposition? Hast du es schon ausprobiert so abzuhalten? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Schreib es gerne in die Kommentare.

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(Teilzeit-) Windelfrei Zubehör: Was brauche ich wirklich?

Windelfrei Mietpaket große Größen

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Viele Eltern, die mit (Teilzeit-) Windelfrei starten wollen fragen sich, was sie denn an Zubehör und spezieller Kleidung dafür benötigen.

Ganz kurze Antwort: Eigentlich brauchst du gar nichts spezielles.

Es gibt aber einiges, was das (Teilzeit-) Windelfrei Leben erheblich erleichtern kann.

Was das ist stelle ich dir in diesem Beitrag vor.

Must Have:

Ein Abhaltegefäß

Kleinkind auf Töpfchen
Kleinkind auf dem Popette Plus mit Silikoneinsatz

Das kann das Waschbecken, die Toilette oder die Badewanne sein. Oft ist es aber auch, gerade bei Neugeborenen ganz praktisch, wenn man nicht erst irgendwo hin laufen muss und entspannt am Wickeltisch, im Bett oder auf dem Sofa abhalten kann.

Dafür eignen sich dann Schüssel oder Töpfchen am ehesten.

Du kannst einfach eine Rührschüssel mit rundem Rand zum Abhaltetöpfchen umfunktionieren.

Sehr beliebt ist auch das Asia Töpfchen*. Es ist sehr klein, so dass es auch mal mit in die Wickeltasche passt und es kann entspannt zwischen die Beine geklemmt werden.

Auch der grüne Einsatz vom großen IKEA Töpfchen* kann, mit der Rundung an den Rücken gedreht, prima als Abhaltetopf fungieren. Kann man sich ebenfalls gut zwischen die Beine klemmen und, ein weiterer Vorteil, hat dann vorne eine Erhöhung als zusätzlichen Spritzschutz.

Wer auf Plastik verzichten möchte kann auf Emaille Töpfchen* zurück greifen.

Für unterwegs liebe ich das Popette Plus mit Silikon Einsatz*. Dieses Reisetöpfchen lässt sich gut zusammen klappen, so dass es in die Tasche passt. Es steht sehr stabil und lässt sich später auch als Toilettensitzverkleinerer verwenden.

Wasserdichte Unterlagen

Damit dein Baby nackig strampeln kann und du in aller Ruhe beobachten kannst, welche Signale es dir sendet, wenn es mal muss, sind wasserdichte Unterlagen* sehr praktisch. Damit schützt du den Boden, die Krabbeldecke, das Sofa, oder worauf auch immer dein Baby gerade liegt.

Schaffe dir davon ruhig um die 4 Stück an, dann kannst du sie zwischendurch in aller Ruhe waschen.

Du kannst welche mit einer speziellen Laminierung* verwenden, oder gefettet Wollunterlagen*.

Für’s Bett sind Inkontinenz Laken* oder gefettete Wolldecken* unten drunter ideal.

Kindersitzschoner

Wenn du dein Baby auch in der Babyschale, oder dem Kindersitz ohne Backup transportieren willst, macht eine wasserundurchlässige Einlage im Kindersitz Sinn.

Es gibt spezielle Kindersitzeinlagen*, mit entsprechenden Aussparungen für die Gurte.

Davon zwei Stück und ihr seid entspannt unterwegs.

Nice to have:

Abhaltekleidung

Windelfrei Mietpaket kleine Größen 3
Windelfrei Mietpaket kleine Größen

Wenn du nicht nur beim Wickeln abhalten möchtest, sondern auf die Signale deines Babys hin abhältst, ist es von Vorteil, wenn du dein Baby schnell ausziehen kannst. Gerade die Neugeborenen haben noch keinen so gut trainierten Blasenmuskel, so dass sie noch nicht lange einhalten können. Darüber hinaus machen sie sehr häufig Pipi und das ständige an- und ausziehen kann schnell nervig werden.

Für nachts empfiehlt sich ein Abhaltenachthemd*, das einfach hoch geschoben werden kann, und, bei Bedarf, ein von unten zu öffnender Schlafsack*, oder sogar ein spezieller Abhalteschlafsack, der unten ebenfalls offen ist.

Tagsüber kannst du deinem Baby spezielle Abhaltehosen, also Splitpants* oder Cowboypants*, auch Chaps genannt, oder Kaidangkus anziehen.

Sie haben eine Öffnung im Schritt, so dass die Hose nicht ausgezogen werden muss.

Wenn du normale Hosen, oder gar keine Hosen anziehen möchtest, kannst du für dein Baby Stulpen * anschaffen. Es gibt sie mit und ohne Fuß und sie reichen bis zum Schritt. So bleiben die Beinchen deines Babys immer schön warm.

Shirts: Bodys sind zum Abhalten nicht besonders praktisch. Du kannst die Bodys entweder an der Seite zuknöpfen, oder du nutzt Abhalteshirts. Sie sind etwas länger geschnitten als normale Shirts und haben unten ein Bündchen, so dass nichts hoch rutscht und Rücken und Bauch deines Babys immer schön warm bleiben.

Wenn du nähen kannst, kannst du auch die Druckknöpfe der Bodys abschneiden und ein Bündchen annähen. Aus den Druckknöpfen kannst du dann noch praktische Bodyverlängerungen nähen.

Abhaltewindeln / Minimalwindeln

Abhaltewindeln* und Minimalwindeln* haben ein Bauchband, welches beim Einlagenwechsel und beim Abhalten fest am Baby bleibt. Es wird nur eine daran befestigte Klappe geöffnet.

Dadurch geht das Abhalten und das „Windeln wechseln“ sehr schnell. Sie sind auch für Kinder die gerade mobil werden und keine Lust mehr auf langes Wickeln haben, sehr gut geeignet, weil sie einfach schnell im Krabbeln oder im Stehen mit frischen Einlagen befüllt werden können.

Inzwischen gibt es sehr viele verschiedene Modelle auf dem Markt, die ich zukünftig noch einzeln vorstellen werde.

Trainer

Für Kinder bei denen das Abhalten, oder sogar das Trocken werden, schon gut klappt, können Trainerhöschen* ideal sein. Sie sind ähnlich einer Unterhose, haben aber einen zusätzlichen Saugkern, um die ersten Tropfen abzufangen, falls man mal nicht schnell genug ist.

Trainer sind auch super um die Selbstständigkeit deines Kindes zu fördern, weil sie leichter selber runter gezogen werden können als eine Windel.

Auch da gibt es etliche verschiedene Varianten, manche halten nur ein paar Tropfen, andere ein ganzes Pipi.

Wenn du dich für Trainerhosen interessierst und heraus finden möchtest, welche für dein Kind ideal wären empfehle ich dir mein Trainer Mietpaket (bei Interesse einfach über das Kontaktformular oder per E-Mail melden, das Mietpaket ist noch ganz neu und noch nicht im Shop).

Du siehst, es gibt einiges an Zubehör, was einem das Windelfrei Leben erleichtern kann.

Wenn du heraus finden möchtest, was du wirklich gut gebrauchen kannst, ohne Unmengen Geld auszugeben für Dinge, die du dann vielleicht doch nicht nutzt, empfehle ich dir mein Windelfrei Mietpaket.

Wenn dir dieser Beitrag weiter geholfen hat, dann teile ihn doch gerne in den Sozialen Medien, damit auch noch viele weitere ihn finden können.

*Affiliate Link: Durch deinen Kauf über diesen Link erhalte ich eine kleine Provision. Damit unterstützt du mich in meiner Blogarbeit, damit ich dir auch weiterhin diesen kostenlosen Mehrwert bieten kann. Für dich ändert sich bei deinem Kauf dabei nichts.

Entspannt Teilzeit Windelfrei – Babys entspannt abhalten

Kleinkind auf Töpfchen

Enthält Werbung

Windelfrei? Das klingt für die einen unvorstellbar, für die nächsten nach furchtbarem Stress und jeder Menge Arbeit. Wieder andere haben so gar keine Vorstellung davon, was Windelfrei überhaupt ist.

Wenn du zu denjenigen gehörst, die noch gar nicht wissen, was Windelfrei überhaupt ist, schau doch gerne mal in diesen (klick) Artikel rein, da habe ich es erklärt.

Für alle anderen möchte ich heute gerne näher auf Teilzeit Windelfrei eingehen.

Windelfrei muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass dein Baby oder Kind permanent ohne Windel unterwegs sein muss.

Gerade bei Neugeborenen wäre das auch tatsächlich relativ stressig, denn sie machen häufig im 10 Minuten Takt Pipi. Du müsstest also entweder sehr häufig abhalten, was dich und dein Baby nur stressen würde, oder du hättest eine Menge zu wischen und / oder zu waschen.

Das ist auch einer der Gründe, warum viele Eltern sich gar nicht erst an Windelfrei herantrauen. Sie glauben, dass sie jedes Pipi abfangen müssten, ständig vollgemacht werden, oder nirgendwo mehr hingehen könnten, aus Sorge, dass das Baby dort irgendwo hin macht.

Was ist Teilzeit Windelfrei?

Aber Windelfrei kann auch völlig entspannt laufen, nämlich mit Teilzeit Windelfrei.

Teilzeit Windelfrei bedeutet, dass du deinem Baby zu bestimmten Gelegenheiten anbietest, sich außerhalb der Windel zu erleichtern, und dein Baby ansonsten ein so genanntes „Backup“, also eine Windel trägt.

Das kann eine Wegwerfwindel, eine Stoffwindel, oder auch eine Abhalte- oder Minimalwindel sein.

So kannst du ganz entspannt alles mit deinem Baby unternehmen, die Zeit genießen und schauen, ob und wie dein Baby sich bemerkbar macht, wenn es mal muss.

Da sind Babys sehr unterschiedlich. Einige machen dann einfach ganz entspannt in die Windel, wenn sie eine um haben, andere wiederrum bestehen darauf trotzdem abgehalten zu werden und machen sich deutlich bemerkbar.

Baby wird über dem Waschbecken abgehalten
Baby wird über dem Waschbecken abgehalten

Verlernt mein Baby nicht auf dem Töpfchen / der Toilette / beim Abhalten zu machen, wenn ich es zwischendurch in die Windel machen lasse?

Einige Eltern haben Sorge, dass sie ihre bisherigen „Windelfrei Erfolge“ zerstören, wenn sie ihrem Kind wieder eine Windel anziehen.

Lass mich dich beruhigen. Genau das Gegenteil kann der Fall sein.

Wenn du völlig gestresst und genervt bist, weil du krampfhaft versuchst jedes Geschäft deines Babys abzufangen, kann es passieren, dass dein Baby diesen Stress spürt und sich dann beim Abhalten nicht mehr lösen kann.

Oder du bist irgendwann so gestresst, dass du ganz aufhörst. Und das wäre wirklich schade.

Bei Windelfrei ist es immer wichtig, dass sowohl Eltern, als auch Kind entspannt sind. Von daher rate ich allen meinen Beratungseltern immer dazu auf ein Backup zurück zu greifen, wenn es sonst zu stressig ist.

Selbst wenn du es nur zweimal am Tag schaffst dein Baby abzuhalten, wird es das Gefühl für seine Ausscheidungen behalten. Und auch das ist Windelfrei.

Du musst dich also echt nicht stressen, wenn dein Baby es auch akzeptiert in die Windel zu machen.

Bringt das denn das Baby nicht durcheinander?

Viele Eltern haben bei Teilzeit Windelfrei die Sorge, dass das Baby eventuell durcheinander kommen könnte und dann nicht weiß, wann es in die Windel machen soll und wann nicht.

Diese Sorge ist absolut verständlich, aber dennoch meist unbegründet.

Unsere Babys sind so viel schlauer, als wir manchmal ahnen. Sie verstehen schon so viel, noch lange bevor sie sprechen können.

Bei Windelfrei geht es vor allem um eins: um Kommunikation.

Deshalb: sprich mit deinem Baby.

Wenn ihr zum Beispiel unterwegs seid und es gerade keine Möglichkeit gibt dein Baby abzuhalten, dann sag ihm einfach „Ich habe verstanden, dass du mal musst. Aber jetzt kann ich dich gerade nicht abhalten. Du hast eine Windel an. Die darfst du jetzt erstmal benutzen und ich wechsle sie dir so schnell es geht.“.

Dein Baby wird dich verstehen.

Natürlich wirkt es auf uns erstmal verwirrend, wenn das Baby mal in die Windel machen soll und mal nicht. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass das Baby damit aufwächst und es für dein Baby so vollkommen normal ist.

Zum Beispiel stellen sich viele Kinder auch schnell darauf ein, dass sie zu Hause abgehalten werden, unterwegs, oder in Fremdbetreuung aber in die Windel machen können.

Und solltest du ein Baby haben, was partout nicht in die Windel machen will, was zumindest für das kleine Geschäft eher selten ist, dann wird es auch schnell seinen Blasen- und Schließmuskel so gut trainiert haben, dass es auch ein bisschen warten kann, bis du eine gute Gelegenheit zum Abhalten gefunden hast. Denn theoretisch kann man mit dem passenden Equipment fast überall abhalten.

Was brauche ich für Teilzeit Windelfrei?

Windelfrei Mietpaket kleine Größen 3
Zubehör zum Abhalten: Töpfchen, Trainer Minimalwindeln, Stoffwindeln, Splitpants

Theoretisch brauchst du kein besonderes Zubehör für Teilzeit Windelfrei.

Es gibt aber einige Dinge, die das Windelfrei Leben entspannter machen.

Du brauchst für Teilzeit Windelfrei zum Beispiel ein geeignetes Backup. Wie oben bereits erwähnt können das zum Beispiel Stoffwindeln*, Minimalwindeln* oder Abhaltewindeln* sein.

Auch wasserdichte Unterlagen*, für das nackig strampeln zwischendurch, sind für jede Art von Windelfrei Gold wert.

Ein Abhaltetöpfchen, zum Beispiel das berühmte Asia Töpfchen*, für das Abhalten zu Hause und ein mobiles Töpfchen für unterwegs, falls du doch unterwegs abhalten möchtest, sind sehr praktisch.

Mein Lieblingstöpfchen für unterwegs ist das Popette Plus mit Silikoneinsatz*. Damit bist du super flexibel und kannst es auch später noch als Toilettensitzverkleinerer benutzen. So kann man selbst auf Raststättentoiletten sein Kind ruhigen Gewissens auf die Toilette setzen, ohne Angst zu haben, dass es den WC Sitz anfasst.

Auch Windelfrei Hosen sind ganz praktisch, wenn es mal schneller gehen soll. Splitpants sind für Teilzeit Windelfrei eher weniger geeignet, denn sie werden ohne Backup getragen.

Aber es gibt Cowboypants*, mit einer Öffnung im Schritt, wodurch man wunderbar eine Abhaltewindel öffnen kann. Oft gibt es sogar Hose und Windel im zueinander passendem Design, so dass von weitem gar nicht auffällt, dass es sich um Windelfrei Kleidung handelt.

Wenn du noch nicht sicher bist, was für Windelfrei Zubehör für dich und dein Baby am besten geeignet ist, dann schau dir gerne mal meine Windelfrei Mietpakete an. In den Paketen ist ein bunter Mix an Windelfrei Zubehör, so dass du alles erst einmal ausprobieren kannst, bevor du dich eventuell teuer ausstattest mit Dingen, die für dich dann doch nicht praktisch sind.

Was sind deine Must haves für Teilzeit Windelfrei? Konntest du schon Erfahrungen mit Windelfrei sammeln, oder bist du ganz neu auf dem Gebiet? Schreib es gerne in die Kommentare.

Wenn dir der Beitrag gefallen hat teile ihn gerne weiter, damit noch viele andere Eltern auf Teilzeit Windelfrei aufmerksam werden.

*Affiliate Link. Wenn du über diesen Link kaufst erhalte ich eine kleine Provision

Windelfrei, Abhalten, elimination communication, was ist das überhaupt?

Fröhliches Baby auf weißer Decke

Windelfrei, auch Abhalten oder elimination communication (engl. Ausscheidungskommunikation) genannt, wird hierzulande ganz langsam wieder bekannt. Vielleicht hast auch du den Begriff schonmal gehört oder wurdest damit konfrontiert und hast dich dann gefragt, was das überhaupt ist? In diesem Beitrag findest du die Antwort darauf.

Was ist Windelfrei?

Der Begriff Windelfrei ist eigentlich etwas verwirrend, da er den Anschein erweckt, dass das Baby keine Windel trägt, wenn man Windelfrei praktiziert. Dem ist aber nicht so. Viele praktizieren auch das so genannte „Teilzeit Windelfrei“, bei dem die Kinder, wenn sie nicht gerade abgehalten werden, durchaus eine (Stoff-) Windel tragen.

Passender ist der Begriff aus dem Englischen kommende „elimination communication“. Leider ist die deutsche Übersetzung „Ausscheidungskommunikation“ sehr sperrig, weshalb sie so selten genutzt wird. Obwohl es eigentlich der passendste Begriff wäre.

Windelfrei bedeutet, ganz kurz gefasst, dem Baby die Möglichkeit zu geben, sein Geschäft außerhalb der Windel zu erledigen.

Pipi immer auf dem Wickeltisch?

So bequem und unkompiziert das Leben mit den Wegwerfwindeln heutzutage auch ist, so ist es eigentlich ein unnatürliches Verhalten was dem natürlichen Instinkt des Babys widerspricht.

Ist dir schonmal aufgefallen, dass Babys sehr häufig ihr Geschäft auf dem Wickeltisch erledigen? Wie viele Berichte kennt man von Eltern, dass ihr Baby sie angepinkelt hat, oder sie auch mal eine volle Ladung des großen Geschäfts abbekommen haben? Gerade ist die Windel ab, schießen die Kleinen förmlich los.

Das liegt ganz einfach daran, dass das Baby spürt, dass die Windel jetzt ab ist und quasi „die Bahn frei ist“.

Babys haben von Natur aus den Instinkt sich selbst und ihre unmittelbare Umgebung, nicht zu beschmutzen. Clever angelegt, denn wer möchte schon gerne in seinen Ausscheidungen liegen?

Soweit logisch, aber doch schwer vorstellbar? Dann schau dir mal ein Vogelnest mit kleinen Babyvögeln an. Selbst die heben schon den Po aus dem Nest, damit das Nest sauber bleibt.

Ganz ähnlich kannst du es bei kleinen Säuglingen beoachten. Bevor sie ihr Geschäft verrichten schieben sie sich hin und her, heben den Po, etc., um an einen Ort zu gelangen an dem sie sich lösen können, ohne, dass sie selbst, oder ihr Schlafplatz schmutzig werden.

In anderen Kulturen sind Babys ohne Windeln etwas ganz normales

Leider haben wir uns in unserer modernen Gesellschaft so daran gewöhnt, dass Babys Windeln tragen, dass wir unseren Instinkt für das Ausscheidungsbedürfnis unseres Babys fast vollständig verlernt haben. In anderen Kulturen ist es gang und gäbe, dass Babys keine Windeln tragen und sie, wenn sie mal müssten, abgehalten werden und das Geschäft in einer Schüssel, einem Busch, oder einem anderen geeigneten Ort landet.

Unsere Babys haben das, wenn sie auf die Welt kommen, noch nicht verlernt. Sie senden intuitiv Signale aus, wenn sie mal müssen und warten darauf, dass ihre Bezugsperson entsprechend auf ihr Ausscheidungsbedürfnis reagiert. Da der Schließmuskel und der Blasenmuskel noch nicht gut trainiert sind ist dieses Warten können natürlich begrenzt. Einige Babys können aber durchaus eine ganze Weile einhalten. Dieses Einhalten kann jedoch zu Bauschmerzen und anderen Verdauungsbeschwerden führen.

Bauchschmerzen, 3 Monats-Koliken, Blähungen?

Wie viele Babys kennst du die unter den so genannten 3-Monats Koliken leiden, oder gelitten haben? Ich kenne etliche. Und ich bin inzwischen überzeugt, dass einige diese starken Bauchschmerzen haben, weil sie zu oft und/oder zu lange eingehalten haben, weil sie keine Möglichkeit hatten sich außerhalb der Windel zu erleichtern.

Zumal auch die Potition, in der sich ein neugeborenes Baby überwiegend befindet, anatomisch äußert ungünstig ist um auszuscheiden. Hast du schonmal versucht im Liegen zu pupsen, ohne dich viel zu bewegen? Dann weißt du was ich meine. 😉

Vielen Babys könnte also mit der Methode Windelfrei geholfen werden wieder schmerzfrei zu sein und dementsprechend auch besser zu schlafen, was sich unmittelbar positiv auf die Stimmung in der gesamten Familie auswirkt.

Das ist der Grund, warum ich mich immer wieder so stark für Windelfrei einsetze.

Wenn du mehr darüber wissen willst, dann buch gerne ein Windelfrei Coaching, in dem ich dir alles, was du für deinen Einstieg mit Windelfrei wissen musst und möchtest, erzählen kann.

Alle zwei Monate biete ich auch ein Gruppenseminar zum Thema Windelfrei an, in dem ich einen groben Überblick über die Methode gebe und erkläre wie Windelfrei konkret funktioniert.

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10 Gründe warum Windelfrei einfach großartig ist

Kleinkind auf Töpfchen

Schon seit wir selber bei unserem ersten Sohn mit Windelfrei begonnen haben bin ich absolut begeistert von dieser Methode.

Es hat unser Leben so zum Positiven verändert und entspannt, dass mir schnell klar war, dass ich am liebsten der ganzen Welt davon erzählen möchte. Das war auch der Hauptgrund warum ich mich entschieden habe Windelfrei Coach zu werden.

In diesem Blogpost möchte ich dir 10 Gründe vorstellen, warum ich Windelfrei so großartig finde.

  • Du gehst auf die Bedürfnisse deines Babys ein.

Babys haben Bedürfnisse.

Dass sie Hunger haben, Nähe und Schlaf brauchen ist uns allen klar. Aber leider haben wir verlernt, dass sie auch das Bedürfnis nach Sauberkeit haben.

Babys haben von Natur aus den Instinkt sich und ihre Bezugsperson nicht zu beschmutzen. Und dementsprechend möchten viele Babys auch nicht in die Windel machen.

Viele (werdende) Eltern können sich das nicht vorstellen, aber schau dir mal die Vogelbabys an. Die strecken auch den Po über den Rand des Nestes wenn sie mal müssen, damit das Nest sauber bleibt. Und ich glaube kaum, dass Spatzenjunge so viel intelligenter sind als Menschenbabys.

Deshalb macht es doch Sinn diesem Bedürfnis deines Babys genauso nach zu kommen wie du es fütterst, mit ihm kuschelst und darauf achtest, dass es ausreichend schläft, oder?

  • Es verbessert die Kommunikation zwischen dir und deinem Baby

Babys signalisieren in den ersten Wochen nach der Geburt, wenn sie mal müssen. Sie teilen es uns mit, genauso wie sie quengeln oder weinen, wenn sie Hunger haben oder müde sind.

Wenn wir auf dieses „Bescheid sagen“ nicht eingehen, stellen sie die Signale auf kurz oder lang ein. Völlig logisch, sie werden ja nicht gehört, warum also weiter Energie damit verschwenden. Sie finden sich mit der Situation ab.

Dabei lernen sie allerdings auch schon ganz früh unterbewusst, dass sie es nicht wert sind, dass man auf ihre Bedürfnisse eingeht und dass es sich manchmal nicht lohnt dafür einzustehen.

Wenn du dich aber bemühst die Signale deines Babys zu verstehen und darauf einzugehen wird es immer deutlicher mit dir kommunizieren, weil es die Erfahrung macht, dass es sich lohnt sich dir mitzuteilen. Eure Kommunikation wird sich immer mehr verbessern und ihr werdet euch mehr und mehr aufeinander einstellen.

  • Es stärkt die Bindung zwischen dir und deinem Kind

Wie ich oben bereits erwähnt habe fühlt sich dein Baby unverstanden, wenn du auf seine Signale nicht eingehst. Wenn du aber auf seine Bedürfnisse eingehst und ihr lernt gut miteinander zu kommunizieren, wird es sich geliebt, gesehen und gehört fühlen. Es lernt von Anfang an, dass es mit all seinen Bedürfnissen ernst genommen wird. Das stärkt sein Selbstbewusstsein und eure Bindung zueinander. Denn niemand wird dein Baby so verstehen wie du.

  • Windelfrei kann Verdauungprobleme wie Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfung lindern oder sogar ganz lösen

Viele Babys haben, insbesondere in den ersten drei Monaten, oft Probleme mit Koliken. Sie haben viel Luft im Bauch, was zu Bauchschmerzen führt. Aufgrund der Schmerzen weinen sie, wodurch noch mehr Luft geschluckt wird. Ein Teufelskreis.

Auch Verstopfung ist bei Neugeborenen nicht selten.

Meine Theorie dazu: Viele Babys haben eigentlich gar keine „Koliken“, sondern wollen oder können nicht in die Windel machen. Dadurch halten sie länger ein, was zu Verstopfung, Blähungen und Bauchschmerzen führen kann.

Wenn du dein Baby regelmäßig abhälst, ihm also die Möglichkeit bietest sich außerhalb der Windel zu erleichtern, kannst du dafür sorgen, dass es erst gar nicht dazu kommt, dass es lange einhält.

Darüber hinaus hilft die Abhalteposition den Kleinen oft erheblich die überschüssige Luft im Darm und ihr großes Geschäft loszuwerden.

Da Neugeborene noch nicht mobil sind und sich nicht so viel bewegen können fällt es ihnen oft schwer sich zu erleichtern. Das kannst du ganz leicht nachvollziehen, indem du mal versuchst flach auf dem Rücken liegend zu pupsen, ohne dich dabei zu bewegen. Eine ernsthafte Herausforderung.

  • Kein wunder Po

Bei den meisten Babys die regelmäßig abgehalten werden landet das große Geschäft schon sehr bald relativ zuverlässig im Töpfchen oder der Toilette.

Dementsprechend kommt der Po deines Kindes gar nicht mehr mit seinem Kot in Berührung und der After wird direkt nach dem Toilettengang abgewischt oder abgewaschen.

Ein wunder Po ist demzufolge bei Windelfrei Kindern sehr selten.

  • Keine oder deutlich weniger Stinkewindeln

Wie gerade erwähnt klappt Windelfrei in Bezug auf das große Geschäft bei vielen ziemlich schnell. Du sparst dir also jede Menge Stinkewindeln. Gerade bei Stoffwindeln ist das natürlich ein riesiger Vorteil, aber selbst Pampers und co. riechen, wenn sie voll sind, ja einfach nur fürchterlich.

Also Ade stinkiger Windeleimer, willkommen Windelfrei!

  • Weniger Müll, bzw. weniger Wäsche

Wenn du dein Baby regelmäßig abhälst brauchst du dazwischen höchstens eine Windel als Backup. So lange wie sie sauber bleibt kannst du sie den Rest des Tages immer wieder anziehen. Dementsprechend verursachst du deutlich weniger Müll, wenn du Wegwerfwindeln benutzt. Bei Stoffwindeln musst du deutlich weniger waschen.

  • Es spart Geld

Weniger Windeln = geringere Kosten

Dazu braucht es nicht viele Worte.

Du brauchst wahrscheinlich auch keine super tollen Markenwindeln kaufen, da das was zwischendurch mal daneben und in die Windel geht, nicht vergleichbar ist mit dem was eine Windel von einem Vollzeit gewickelten Kind aushalten muss.

Selbst wenn du dich „nur“ für Teilzeit Windelfrei entscheidest wirst du wahrscheinlich deutlich weniger Windeln brauchen als wenn du nicht abhalten würdest.

Und wenn sowieso nur noch das kleine Geschäft in der Windel landet ist ein Wechsel auf Stoffwindeln auch sehr viel angenehmer.

  • Kein Wickelstress

Spätestens wenn die Kinder mobil werden und / oder in ihre Autonomie Phase kommen wollen viele Kinder nicht mehr gewickelt werden. Sie halten nicht mehr still, sie haben einfach keine Zeit auf dem Wickeltisch zu liegen, sie wollen schließlich die Welt entdecken.

Das Schöne, wenn du sowieso schon Windelfrei machst: Du kannst die Windel einfach auslassen, wenn dein Baby nicht gewickelt werden möchte. Du kennst die Signale deines Kindes und selbst wenn du mal ein Pipi verpasst ist eine nasse Hose auch schnell gewaschen und eine Pfütze auf dem Boden schnell aufgewischt. Da sind wir Windelfrei Eltern doch ganz entspannt

  • Weniger Stress mit dem Trocken werden

Auch wenn ihr Teilzeit Windelfrei macht, oder zwischendurch mal eine Windelfrei Pause einlegen müsst, wird dein Kind aller Wahrscheinlichkeit nach das Gefühl für seine Ausscheidungen behalten. Das erleichtert das Trocken werden natürlich ungemein. Schon 1-2 mal am Tag abhalten reicht aus, dass dein Kind das Gefühl für seine Ausscheidungen behält.

Wenn du deinem Baby stattdessen aber ca. drei Jahre lang beigebracht hast, dass es bitte in die Windel machen soll, wird es natürlich eine Weile brauchen um zu lernen, dass sein Geschäft eigentlich nicht in die Windel, sondern ins Töpfchen oder die Toilette gehört. Den Stress kannst du dir mit Windelfrei sparen. Dein Baby bleibt einfach sauber, wie es seinem natürlichen Instinkt entspricht, und muss nicht später mühsam sauber werden.

Sind das nicht gute Gründe um Windelfrei wenigstens einmal auszuprobieren? Teste es doch einfach mal, du hast doch eigentlich nichts zu verlieren, oder?

Wenn du dir unsicher bist wie Windelfrei funktioniert, du wissen möchtest wie du am besten starten kannst, was die Signale deines Babys sind, oder du sonst irgendwelche Fragen hast, dann buch gerne ein Windelfrei Coaching bei mir. Ich helfe dir gerne weiter.

Du kannst dich auch zu meinem Windelfrei online Seminar anmelden. Da erfährst du alles, was du für deinen Start mit Windelfrei wissen musst.

Der nächste Termin ist am 13.05.2020 um 17 Uhr.

Hier kannst du dich anmelden: Zum Seminar

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